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Beryllium-Chemie

Nachweis

Beryllium ist durch den Ionentrennungsgangs in der Urotropin-Gruppe nachzuweisen [C6H12N4]. Die alkalische Lösung, die Beryllium enthält, wird mit dem Reagenz Morin versetzt [C15H10O7] und es bildet sich ein grüner, fluoreszierender Lack aus.   Ein weiterer Beryllium-Nachweis erfolgt mit Chinalizarin-Lösung. Zunächst werden einige Tropfen der salzsauren, berylliumhaltigen Lösung mit einer möglichst geringen Menge Kaliumhydroxid versetzt. Anschli…

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Darstellung

Für die Darstellung des Berylliums röstet man zunächst Berylliumminerale mit Fluor-Verbindungen, wobei Berylliumfluorid entsteht. Anschließend wird Berylliumfluorid mit Magnesium bei Temperaturen um 900 Grad Celsius reduziert. Dabei wird feines, pulverförmiges Beryllium erzeugt. BeF2  +  Mg  --->  Be  +  MgF2   Reines Beryllium kann man mit Hilfe von Schmelzflusselektrolyse von Berylliumfluorid mit Barium- oder Natriumf…

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Eigenschaften

Beryllium besitzt 4 Elektronen, die sich auf die Orbitale verteilen. 2 Elektronen befinden sich in der ersten Schale, der 1s2 – Schale. In der äußersten Schale des Berylliums, der 2s-Schale, befinden sich 2 Elektronen. Seine endgültige Elektronenkonfiguration wird als 1s2 2s2  angegeben oder in kürzerer Form als  [He]2s2. Beryllium ist ein silbrig glänzendes Leichtmetall und mit einer Mohs-Härte von 5,5 zu den harten Metallen zu zählen. Die …

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Verbindungen

Alle Berylliumverbindungen sind giftig, was ihre Verwendbarkeit einschränkt. Berylliumoxid, auch Beryllerde genannt, ist aufgrund seiner guten wärmeleitenden Eigenschaften Bestandteil von Zündkerzen und Schmelztiegeln. Materialien, die Berylliumoxid enthalten, müssen entsprechend gekennzeichnet sein und unterliegen strengen Kontrollen. Es ist allerdings durch ungiftiges Bornitrid oder Aluminiumnitrid austauschbar, sodass diese beiden Verbindungen als Alternative verwendet we…

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